Im Laufe der letzten 2-3 Jahre war die Self-Scanning-Technologie ein heißes Thema auf dem Einzelhandelsmarkt. Als innovatives Einkaufskonzept wurde Self-Scanning bereits von den weltweit größten Supermarktketten eingeführt, um die Einzelhändler dabei zu unterstützen, die Herausforderungen im Hinblick auf deren Beziehung zu ihren Kunden anzugehen. Laut der Seitens der Universität von St. Gallen, Schweiz, im Jahre 2009 unter europäischen Einzelhändlern durchgeführten Umfrage besteht eine der größten Herausforderungen der Einzelhändler in der Frage, wie man die Kundenzufriedenheit und -treue verbessern kann. 65 % der Befragten halten Schlangen an ihren Kassen für das schwer wiegendste Problem, das das Potential zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses der Kunden zurückhält. Um die Erwartungen an die Dienstleistung seitens ihrer Kunden zu erfüllen, haben große Supermarktketten in ganz Europa die Self-Scanning-Technology mit offenen Armen eingeführt.
The Self-scanning System or as it is often referred to, Personal Shopping Solution (PSS) consists of a pool of portable mobile devices used by the customers to self-scan barcodes of the items while shopping.
Beim Betreten des Geschäfts weist sich der Kunde mit der Treuekarte aus, um den Scanner freizugeben. Das Self-Scanning-System muss diesen Schritt nicht unbedingt umfassen – einige Einzelhändler wollten, dass ihre Kunden den Scanner anonym verwenden können. Im Rahmen der Einführung des PSS-Systems (Self-Scanning) ist dies ein absolut flexibler Punkt. Self-Scanning beginnt, wenn das Display und die Basisstation des nächsten verfügbaren Gerätes aufleuchten. Der mobile Scanner , der von den größten Einzelhändlern weltweit im Rahmen von Projekten im Bereich Self-Scanning eingesetzt wird, ist der Motorola MC17, wobei dieser am häufigsten gewählt wird, weil er die beste Kombination aus ergonomischem Design und vielfältigen Funktionen seiner Klasse bietet. Der Handscanner kann in der Halterung am Einkaufswagen aufbewahrt werden, ganz wie der Kunde es möchte.
Der Einkauf mit Self-Scanning läuft anschließend weitgehend wie ein normaler Einkauf ab, mit dem einzigen Unterschied, dass der Kunde den Barcode auf dem Produkt selbst – oder auf einem Schild neben dem jeweiligen Produkt – jetzt selbst scannt, bevor er das Produkt in den Einkaufswagen legt. Um mehr als einen Artikel desselben Produktes in den Einkaufswagen zu legen, kann die Taste ‘ ’ verwendet werden. Ein Produkt zurücklegen / löschen stellt den Kunden ebenfalls nicht vor Schwierigkeiten – der Kunde muss dazu lediglich die Taste ‘-‘ verwenden. Der Gesamtbetrag des Einkaufs und eine Liste der sich im Einkaufswagen befindlichen Waren werden jederzeit auf dem Bildschirm angezeigt. So erhält der Kunde durch Self-Scanning die volle Kontrolle über das im Geschäft ausgegebene Geld. Self-Scanning wird darüber hinaus eingesetzt, um den Kunden Aktionen und Sonderangebote näherzubringen, wenn diese neben dem entsprechenden Produkt stehen.
Überprüfung der Kunden. Sobald der Kunde den Einkauf beendet hat, begibt es sich in einen Bezahlbereich. Die Frage, die im Zusammenhang mit Self-Scanning sehr oft gestellt wird, lautet: „Wie überprüft man, ob der Kunde auch wirklich alles gescannt hat?“ In der Begriffsdefinition im Bereich Self-Scanning heißen solche Überprüfungen „Re-Scans“ und werden vom Personal dort durchgeführt wo der Kunde bezahlt. Das Self-Scanning-System sollte über eine ausreichende Flexibilität verfügen, damit der Einzelhändler die Parameter zur Überprüfung seiner Kunden sooft setzen kann wie er dies wünscht. Das Personal kann einen teilweisen oder vollständigen Re-Scan durchführen, ebenfalls wie dies der Einzelhändler wünscht. Wenn ein Re-Scan durchgeführt werden soll, informiert das Self-Scanning-System den Kunden und den Kundenbetreuer, andernfalls wird der Beleg zur Bezahlung an die POS-Systeme geschickt.
Die Bezahlung kann sowohl an der traditionellen Kasse als auch an einer automatisierten Station erfolgen. Dies hängt von den allgemeinen Abläufen des Einzelhändlers und den Vorlieben des Kunden ab. An der traditionellen Kasse übergibt der Kunde den Scanner an den Kassierer/die Kassiererin und profitiert von einem sehr schnellen Zahlungsvorgang, da der Kassierer/die Kassiererin die Waren nicht mehr scannen und der Kunde die Waren nicht wieder in den Einkaufswagen legen muss. Beim Self-Scanning dauert der Bezahlvorgang in der Regel maximal 30 Sekunden. Wenn sich der Kunde entscheidet, mit Hilfe einer automatisierten Station zu bezahlen, scannt er den Barcode „End of trip“ (engl. für Ende des Einkaufs) und hängt den Scanner in die Wand neben der Station. Der Bezahlvorgang über eine automatisierte Station bleibt die beliebteste Option beim Self-Scanning, da sich der Kunde hier nicht anstellen muss und das Geschäft mit seinen Waren somit noch schneller verlassen kann.
Verlassen des Geschäftes. Sobald die Kunden den Bezahlvorgang abgeschlossen haben, muss das Self-Scanning-System den Stangenbeschlag öffnen, damit die Kunden das Geschäft verlassen können. Die Kunden müssen lediglich den Gang mit dem Stangenbeschlag ansteuern und zur Bestätigung der getätigten Zahlung den Barcode auf ihrem Zahlungsbeleg scannen. Anschließend öffnet sich die Tür automatisch.
Jetzt ist der Einkauf mit Self-Scanning abgeschlossen.
Self-Scanning ist ein fortschrittliches Einkaufsverfahren, das den Kunden den Einkauf noch angenehmer macht.
Die Kunden sparen Zeit beim Umladen der Waren, denn sie können die Waren nach dem Scannen direkt aus dem Regal so einpacken, wie sie es wünschen. Self-Scanning bietet darüber hinaus eine entspanntere Atmosphäre beim Bezahlen: Die Kunden müssen die Lebensmittel nicht mehr auf das Kassenband legen, um diese anschließend unter Zeitdruck wieder in den Wagen zu legen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil von Self-Scanning ist, dass man sich nicht mehr anstellen muss. Die Kunden können direkt zur Selbstbezahlstation gehen. Der Handscanner gewährleistet darüber hinaus, dass die Kunden die volle Kontrolle über ihr Einkaufsbudget behalten – die Liste mit allen Waren im Einkaufswagen und der Gesamtbetrag des Einkaufs werden jederzeit auf dem Bildschirm angezeigt. Aktionen und Angebote werden den Kunden für ein noch angenehmeres Einkaufserlebnis direkt auf dem Bildschirm angezeigt.
Dadurch erfreut sich Self-Scanning unter den Kunden einer steigenden Beliebtheit, und die Einzelhändler profitieren von einer höheren Kundenzufriedenheit und -treue und einem optimierten Kundenfluss und können ihre Betriebskosten besser kontrollieren, während ihre Kunden gleichzeitig von der schnelleren Dienstleistung und der entspannteren Einkaufsatmosphäre profitieren.
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